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Presse

Und das schreibt die Presse zum MGV Sängerbund 1888 Dülmen e.V.

 

 

 

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“Sängerbund mit neuem Schirmherrn”

Dülmener Zeitung 30.01.2012

Dülmen. Den MGV Sängerbund 1888 kennt Erbprinz Carl Philipp von Croy gut. Schließlich waren die Sänger häufig zu Besuch auf Haus Merfeld, um seinem Großvater, dem Schirmherrn des Chores, zum Geburtstag ein Ständchen zu bringen. „Ich weiß, dass ihm dieser Chor immer sehr viel bedeutet hat“, berichtete der Erbprinz bei der Generalversammlung des Vereins. Und daher sagte er auch direkt zu, die Nachfolge des im vergangenen Jahr verstorbenen Herzogs von Croy zu übernehmen. Dieser hatte das Amt knapp 50 Jahre inne gehabt. „Ich freue mich auch auf eine lange Zeit“, sagte der 22-Jährige bei der Versammlung. Dem stimmte der Vorsitzende Gerhard Kleine zu: „Da können noch viele Sänger nachwachsen.”

Kleine selbst gab wenig später bekannt, dass er nach vier Jahren nicht wieder als Vorsitzender kandidieren werde. Mit großer Mehrheit wählten die Anwesenden Hans-Willi Heeringa zum Nachfolger. Auch sonst standen im Vorstand, der zuvor einstimmig entlastet worden war, mehrere Veränderungen an: Christian Terwort übernimmt den Posten des zweiten Schriftführers von Peter Ritter, Lothar Niewerth den des zweiten Notenwarts von Heinrich Leiermann. In ihren Ämtern bestätigt wurden hingegen der erste Schriftführer Alfons Kalwey, erster Kassierer Karlheinz Zeidler, erster Notenwart Martin Wessling sowie Beisitzer Heinrich Oldenkotte. Der stellvertretenden Vorsitzenden Mathias Stutter komplettiert den Vorstand, der sich in den nächsten Monaten mit einer Satzungsänderung beschäftigen wird. So stimmten die Mitglieder mit knapper Mehrheit für eine künftige Verkleinerung des Gremiums. Ein Entwurf soll nun ausgearbeitet werden.
Zuvor hatte Schriftführer Alfons Kalwey in seinem Bericht auf das vergangene Jahr zurück geblickt. „Highlight in 2011 war das erste Dülmener Chortreffen zum Stadtjubiläum“, erinnert er, das der MGV organisiert habe. Auch sonst seien Auftritte und Konzerte erfolgreich gewesen. „Das Herz unseres Chores ist das Singen“, betonte er.

Dem stimmte auch Chorleiter Helmut Kathmann zu, der bei der Versammlung zudem um Vollzähligkeit bei Proben und Auftritten warb. Ein großer Termin in 2012 steht jetzt bereits fest: Mit zwei weiteren Chören und dem Orchester Harmonie Municipale aus der Partnerstadt Charleville-Mézières tritt der Sängerbund am 22. September im Konzert Theater Coesfeld auf.

 

 

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“Wir wagen uns an alles heran”

MGV Sängerbund servierte ein abwechlungsreiches Frühstückskonzert

Dülmener Zeitung 10.10.2011

Dülmen

Mit dem Gospelsong “My Lord what a morning” als Morgengruß hieß der MGV die Zuhörer beim Frühstückskonzert am Sonntag willkommen.

 

 

Der MGV Sängerbund

“So sorgen wir mit passenden kirchlichen Liedern für ein wenig Ersatz bei jenen, die wegen uns den Gottesdienst verpasst haben”, findet Chorleiter Helmut Kathmann. “Doch wir präsentieren nicht nur fromme Lieder”, versprach er. In der Tat; Eine bunte Mischung erwartete das Publikum im Barbara Haus. Dabei konnte in den Pausen gefrühstückt und geplaudert werden.

“Wir wollen zeigen, dass wir uns in vielen unterschiedlichen musikalischen Bereichen zuhause fühlen”, erklärt Kathmann. “Von klassischen Männerchorstücken bis zu Oldies und modernen Popsongs. Wir wagen uns an alles ran” So fand neben Chris Roberts Song “Du kannst nicht immer 17 sein” auch der Beatles-Klassiker “Let it Be” seine Weg in das Programm des Gesangvereins. “Wir sind die alten Säcke” gab es sogar eine ironische Showeinlage inklusive alten, gebückten und gebrechlichen Sängern. Dass sie aber eigentlich topfit sind beweisen die Herren während des gesamten Konzerts. Das Publikum dankte es mit gebührendem Applaus und freute sich über das abwechslungsreiche musikalische Frühstück. “Fantastisch, dass so viele gekommen sind, freute sich der MGV-Vorsitzende Gerhard Kleine. Und versicherte dem Publikum: “Sie haben alles richtig gemacht.” Das leibliche und musikalische Wohl sorgte für einen guten Start in einen schönen herbstlichen Sonntag.

VON NINA DOMNICK

 

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Dülmener Chortreffen zum 700 jährigen Stadtjubiläum
Stimmgewaltiges Geburtstagsständchen

Beim ersten Dülmener Chortreffen wurde der Marktplatz zur Bühne
und das Publikum sang mit

Dülmener Zeitung 09.05.2011

Dülmen.

Bürgermeisterin Lisa Stremlau als erste Bürgerin der Stadt bekam einen bunten Blumenstrauß - und Dülmen und die Dülmener erhielten zum 700. Stadtgeburtstag einen üppigen und bunten Strauß an Melodien. Rund 20 Chöre überwiegend aus Dülmen, beteiligten sich am ersten Dülmener Chortreffen, das der MGV Sängerbund 1888 mit Unterstützung der Stadt, von Dülmen Marketing und der Viktor GmbH parallel zum Viktormarkt am Samstag in der Innenstadt veranstaltete.

 

Zwischen 11 und 17 Uhr wurde der Marktplatz zum Treffpunkt für die Freunde der Musik. Sowohl auf der Bühne als auch im Zuschauerbereich herrschte dabei ein Kommen und Gehen, ohne dass es hektisch wurde. Jeder Chor hatte einen viertelstündigen Auftritt. Wenige Minuten reichten für den Wechsel auf der Bühne - sowohl den Sängern, als auch den Technikern, die Solo-Mikrophone auf- und abbauten und den Klang immer weiter verbesserten. Conferencier Harry Helmer führte durch das musikalische Non-Stop-Programm und gab Informationen zu jedem Chor. Wer mehr über dessen Arbeit, Probenzeiten und Repertoire wissen wollte, fand die Angaben dazu in einem kleinen Programmheft. Einige Zuhörer blieben während der gesamten Veranstaltung auf dem Marktplatz, andere hörten eine Weile zu. Bänke luden zum Sitzen ein, für Essen und Trinken war gesorgt, und wem es in der Sonne zu warm wurde, der suchte sich ein schattiges Plätzchen.
Christoph Falley verzichtete mit dem Gospelchor St. Viktor auf einen Auftritt auf der Bühne und zog singend durch die Reihen der Zuhörer bis zu den Besuchern des Eiscafés.

Das musikalische Programm des Tages umfasste so gut wie alle Sparten - das geistliche Lied ebenso wie Volksmusik oder Ohrwürmer aus Rock und Pop, Schlager oder Jazz. Immer wieder klatschte oder sang das Publikum mit, so etwa bei „Kalinka“, das die Goldkehlchen auf ausdrücklichen Wunsch des Publikums auch ohne Vorbereitung darboten. Zum großen Finale standen rund 250 Sänger auf der Bühne, weitere Sänger mischten sich unter das Publikum. Unter der musikalischen Leitung von Helmut Kathmann wurden Ohrwürmer wie „Zeig mir den Platz an der Sonne“ oder „Ich war noch niemals in New York gesungen“- wobei sich die Sehnsucht nach New York bei den Anwesenden wohl sehr in Grenzen hielt: Dülmen hatte an dem Wochenende nämlich genug zu bieten.
 

VON CLAUDIA MARCY

 

 

 

Chorverband Westmünsterland
Chorverband NRW
Chortreffen Ibbenbüren

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Konzert des Sängerbundes: Spalier für das Publikum

Dülmener Zeitung 15.11.2010

Dülmen.
Wenn zwei Chöre ihre Musik mit Freude auf die Bühne bringen und es verstehen, ihre eigene Freude auf das Publikum zu übertragen, dann muss man sich um den Erfolg eines Konzerts keine Sorgen mehr machen. Genau das geschah nämlich beim Konzert des MGV Sängerbundes 1888 in der Aula des Schulzentrums. Abwechslungsreich und mit Geschick und Gefühl wurde das Programm zusammengestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gastgeber begann unter der Leitung seines langjährigen Dirigenten Helmut Kathmann mit modernen Liedern aus dem Musical- und Popbereich. Gerade im ersten Block zeigte der Chor seine Vielseitigkeit und Experimentierfreudigkeit, ohne dabei dem Publikum musikalische Abenteuer zuzumuten. Hier wird solide musikalische Arbeit geleistet. Etwas anderes kann man einfach zur Ausführungsqualität nicht sagen.

Für den zweiten Block kamen die Gäste, nämlich 30 Frauen aus Ibbenbüren, die den Frühstückschor „Ohne Gleichen“ bilden, unter der Leitung von Ralf Junghöfer auf die Bühne. Die herzerfrischende Art des Musizierens kam beim Publikum sehr gut an. Der Chor verfügt über ein sehr schön verteiltes Stimmenpotential. Ralf Junghöfer hatte den Chor sehr gut vorbereitet, und die Solistinnen zeigten sich sehr tonsicher. Was aber ganz deutlich auffiel, dass sie selbst ihren Spaß beim Singen hatten, der sich schnell auf das Publikum übertrug.

Musikalisch anspruchsvoll kam der kleine Männerchor, der aus zwölf Mitgliedern des MGV 1888 besteht, daher, etwa brachten sie den Beatles-Hit „Let it be“, der nicht einfach zu singen ist. Nach der Pause begannen sie auch wieder mit drei Liedern, wobei sie „Can't help“ besonders schön und gefühlvoll brachten.

Was die Ibbenbürener Frauen drauf hatten, zeigten sie beim „Medley from Miserables“. Hier wurde von den Sängerinnen alles abverlangt. Mit der Volksweise „Kleine Barke im Wind“, dem Jägerabschied von Felix Mendelsson-Bartholdy und dem Schifferlied von F. Silcher beendete der MGV 1888 seinen zweiten Auftritt.

Zum großen Finale kamen nun alle Sängerinnen und Sänger auf die Bühne. Mit „Irischen Segenswünschen“ beendeten sie das Konzert. Hellauf begeistert war das Publikum und dankte mit langem Beifall. Singend verließen alle Akteure nach der Zugabe die Bühne, und als gelungene und schöne Geste stellten sie sich sich am Ausgang auf und verabschiedeten im Spalier singend das Publikum, als es die Aula verließ.

VON MANFRED VAN OS
 

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Konzert in Charleville Mezieres

Orchestre d'harmonie de Charleville/Sänger Bund de Dülmen 48 ans d'amitié musicale

l’union CHAMPAGNE ARDENNE PICARDIE 15.10.2010

Depuis 48 ans, l'orchestre d'harmonie de Charleville-Mézières rencontre une fois par an le Sänger Bund de Dülmen, alternativement au chef-lieu et en Allemagne. Des relations particulièrement amicales perdurent entre les musiciens et les choristes qui étaient ce week-end en nos murs, reçus généralement dans les mêmes familles de musiciens depuis plusieurs années. Le moment fort de la rencontre était forcément un concert commun.
Le beau moment musical a eu lieu samedi au Forum devant un public très fourni, en présence de Mezhoura Aït Abdelaziz qui représentait le maire.
Les seize choristes allemands, dirigés par Helmut Kathmann, ont impressionné le public peu familier des chœurs d'hommes. Leur programme entraînant, réjouissant, a promené les auditeurs à travers les airs folkloriques de différents pays.
Dan Mercureanu, qui dirige l'orchestre d'harmonie, avait pour l'occasion concocté un programme festif de musique du XXe siècle combinant les rythmes jazzy et les musiques de films. L'agréable concert s'est achevé en apothéose avec l'interprétation par le chœur et les musiciens de L'hymne à la joie, pièce de circonstance. La rencontre franco-allemande s'est poursuivie autour d'un buffet et les choristes sont repartis dimanche en début d'après-midi.
La prochaine rencontre en nos murs coïncidera avec le cinquantième anniversaire de leur jumelage. Un anniversaire qui promet d'être fêté de manière grandiose!

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Merfeld: Ständchen für Herzogin von Croy

Dülmener Zeitung 03.06.2010

MGV Sängerbund 1888 e.V. bringt Herzogin von Croy zum Geburtstag ein Ständchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gabriela Herzogin von Croy bedankt sich beim Chorleiter Helmut Kathmann (2.v.l), dem Vereinsvorsitzenden Gerhard Kleine (3.v.l) und bei allen Sängern für die nachträglichen Geburtstagsgrüße. Traditionell hat der Männergesangsverein MGV Sängerbund 1888 Dülmen e.V. der Prinzessin von Bayern zum Geburtstag einen bunten Strauß von Melodien aus dem vielfältigen Repertoire des Chores geschenkt. Vor der Kulisse der Parklandschaft am Haus Merfeld sangen sie Lieder vom alten deutschen Liedgut über Melodien aus Oper und Operette bis hin zu internationalen Hits, denen auch Carl Herzog von Croy aus dem Eingangsbereich seines Wohnhauses heraus lauschte. Er ist seit vielen Jahren der Schirmherr des Dülmener Sängerbundes.
DZ-Foto: Heinz Habers

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Ibbenbüren: ”Girls, Girls, Girls” aus Männerkehlen

Dülmener Zeitung 06.11.2009

Ibbenbüren.
„Happy Birthday“ schallte es am Samstagabend aus zehn Männerkehlen durch das Pfarrheim St. Mauritius. Dieses Ständchen gab es natürlich nicht ohne Grund: Der Sängerbund 1888 Dülmen war in Ibbenbüren zu Gast, um das Jubiläumskonzert anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Frühstückschors „ohne Gleichen“ zu unterstützen. Da dieser ausschließlich aus Damen besteht, boten die Herren im Anschluss mit dem Song „Girls, Girls, Girls“ den nächsten ideal zum Anlass passenden Titel dar.
Des Weiteren war auch der „Crescendo Chor Coesfeld“ anwesend, um seinen Teil zum Festabend beizutragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dülmener Sängerbund unterstützt Frauenchor aus Ibbenbüren bei Jubiläumskonzert. Der Frühstückschor “ohne Gleichen” mit Leiter Ralf Junghöfer (l.) konzertierte.
(Foto: Jan Schulze-Feldmann)

Diesen beiden Chören galt zunächst auch der Dank von Ralf Junghöfer, dem Kantor der St.-Mauritius-Gemeinde und Leiter des Ibbenbürener Frühstückschors. „Ich freue mich, dass unsere beiden befreundeten Chöre den weiten Weg auf sich genommen haben, um gemeinsam mit uns hier zu singen und zu feiern“, sagte Junghöfer zur Begrüßung. In der Folge begleitete er gemeinsam mit dem Leiter der beiden Gastchöre, Helmut Kathmann, die Sänger am Klavier und führte durch den abwechslungsreichen Abend. Alle drei Gesangvereine boten während des gesamten Programms abwechselnd einen bunten Strauß an Liedern und Melodien, die immer wieder tosenden Applaus des Publikums ernteten. Nach dem rund 75-minütigen Konzert wurde gemeinsam im Pfarrheim gefeiert.

Am Anfang des Frühstückschors „ohne Gleichen“ stand die Idee, einen Chor mit Proben zur Frühstückszeit zu gründen. Gefrühstückt wird allerdings nur in unregelmäßigen Abständen, da das Singen eindeutig im Vordergrund steht. Neben Mitgestaltung der Gottesdienste, singt der Chor inzwischen auch bei Hochzeiten, Taufen oder Geburtstagen. Absolutes Highlight war allerdings der Auftritt im Markus-Dom in Venedig, unter anderem mit Mitgliedern des Kirchenchores. Von Kirchenliedern bis zu Musicals, das Repertoire, das mit unverwechselbarem Charme und Liebe zur Musik dargeboten wird, ist vielfältig - das beste Beispiel dafür gab es am Samstagabend.

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Chöre präsentieren sich auf zwei Ibbenbürener Bühnen

Ibbenbürener Volkszeitung (Kreis Steinfurt)
7. Juni 2009

Ibbenbüren
Am Samstag wechselten 25 Chöre mit etwa 700 Sängern fast im Minutentakt die Auftrittsorte zwischen dem Christus-Kirchplatz und dem Oberen Markt in Ibbenbüren. Chormitglieder und Besucher waren ständig in Bewegung und die Innenstadt war von Klängen unterschiedlichster Musikrichtungen erfüllt. Zeitgleich auf zwei Bühnen waren internationale Pop-Songs, Jazz-Standards oder Volkslieder zu hören. A-cappella oder mit Klavierbegleitung konnten sich die stimmlichen Qualitäten der Sänger entfalten. Die Teilnehmer kamen aus den Kreisen Steinfurt, Coesfeld und Warendorf, aus Münster oder Osnabrück. Die Moderatoren waren Studenten der Hochschule für Musik in Osnabrück: Christina Hindersmann, Sebastian Wlodarczak, Lucas Günzel und Jari Freydank.

Der “kleine Chor” des MGV beim Chortreffen in Ibbenbüren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister Heinz Steingröver und Alwina Koop, die Leiterin der Jugendkunstschule, eröffneten das Festival. Die Bänke vor den Bühnen füllten sich schnell mit Zuhörern. Ralf Kötting, Leiter des Ibbenbürener Chores „Die Liederlichen“, freute sich, dass er dabei sein konnte. „Es gibt nicht viele Gelegenheiten, wo Chöre ein Massenpublikum erreichen“, sagte er. Das Niveau sei sehr gut. Die „Liederlichen“ brachten eine kleine Auswahl aus ihrem Repertoire zu Gehör. Künftig habe er sich vorgenommen, noch mehr Lieder neuer deutscher Bands, wie „Silbermond“ oder „Juli“ umzusetzen.

Winne Voget hatte vor drei Jahren die Idee, ein regelmäßiges Chortreffen in Ibbenbüren zu veranstalten, „aus Liebe zum Gesang“, wie er selbst sagt. Er wollte keinen Wettbewerb ins Leben rufen, im Mittelpunkt stünden für ihn Begegnung, Austausch, Orientierung und Anregungen für die einzelnen Sänger. Bei der Bewerbung war ein breites Spektrum populärer Musik zugelassen, Pop-Titel ebenso wie Gospel oder Schlager. „Wer dabei sein wollte, musste vor allem schnell sein“, ergänzte Alwina Koop, seit Beginn dieses Jahres Leiterin der Jugendkunstschule. Die Anmeldeliste mit 25 Teilnehmern füllte sich rasch. Die Vielfalt der Chöre, Teilnehmer aus mehreren Generationen und die Umsetzung von Chormusik für Jung und Alt machten das Ereignis spannend, so Koop. Über das vierte Chortreffen werde bereits nachgedacht, wobei der erreichte Standard gehalten werden soll. Ausstattung und Technik hätten sich von Jahr verbessert. An einem besonderen Höhepunkt, wie in diesem Jahr dem Auftritt der „6-Zylinder“, wolle man festhalten.

Das Organisatoren-Team, zu dem noch Nina Witte gehörte, dankte den Sponsoren und Partnern, ohne die ein solches Großereignis nicht möglich wäre. Stadtmarketing, Werbegemeinschaft, Jugendkunstschule, Chorverband Nordrhein-Westfalen, Musik Produktiv, Evangelische Christusgemeinde, Kreissparkasse, Presse-AG der Scheune und viele ehrenamtliche Helfer arbeiteten Hand in Hand. Nur Petrus spielte nicht ganz mit, aber die Zuschauer ließen sich vom Regen nicht vertreiben. So konnte Winne Voget vor dem großen Abschluss-Singen auf dem Kirchplatz feststellen: „Es war des beste aller Chortreffen.“ Der Zuspruch des Publikums sei Ansporn für die weitere Entwicklung in den kommenden Jahren.

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Publikum sang kräftig mit:
Sängerbund konzertierte mit Freunden aus Frankreich und den Niederlanden

Jubiläumskonzert zum 120 jährigen Bestehen am 16.11.2008 im Konzert-Theater Cosefeld
Dülmener Zeitung 16.11.2008

Dülmen/Coesfeld

Eine der ältesten Männergesangvereine in Dülmen feiert einen runden Geburtstag. Wenn ein Männerchor 120 Jahre alt wird und dabei frisch und jung geblieben ist, dann gibt es allen Grund zum Feiern. Genau das tat der Männerchor MGV Sängerbund 1888 Dülmen e.V. am Samstagabend im vollbesetzten Konzerttheater in Coesfeld.

 

 

Dass der MGV Sängerbund 120 Jahre alt geworden und trotzdem frisch geblieben ist, stellten die Mitglieder unter Beweis.

Trinationales Musikfestival wurde das Sonderkonzert genannt. Zu Recht, denn Musikanten und Sänger aus drei Nationen gaben sich an diesem Abend in Coesfeld ein Stelldichein. Zum Geburtstagskind kamen aus Charleville-Mézières in Frankreich, das Blasorchester „Harmonie Municipale“ unter der Leitung von Musikdirektor Dan Mercureanu und aus den Niederlanden, der Eibergs Mannenkoor unter Leitung von Emile Engel.

Publikum sang kräftig mit: Sängerbund konzertierte mit Freunden...

Das trinationale Jubiläumskonzert des MGV...

Mit den Gästen aus Frankreich und den Niederlanden ist der MGV in jahrelanger Freundschaft mit gegenseitigen Besuchen und Auftritten verbunden. Dem Anlass entsprechend wurde ein festliches und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Gemeinsam begann es mit allen Sängern und Musikanten mit dem Matrosenchor aus Richard Wagners Oper "Der fliegende Holländer" und dem Jägerchor aus der Oper "Der Freischütz" von C.M. von Weber.

Im zweiten Block spielten die französischen Freunde des Orchestre d Harmonie Municipale allein, einem sinfonischen Blasorchester, dessen Besetzungsform sich doch von den Blasorchestern unserer Region ein wenig unterscheidet. Die dargebotenen Musikstücke von W.A. Mozart, Francis Coiteux, John Moss, John Higgins und Patrick Poutoiré waren aber nicht minder anspruchsvoll.

Der Jubiläumschor aus Dülmen unter der Leitung von seinem langjährigen Dirigenten Helmut Kathmann gab vor der Pause eine Folge mit bekannten Liedern von Udo Jürgens. Der MGV wurde vom Billerbecker Anton Leiers am Flügel begleitet. Das Publikum sang den Schlager "Ich war noch niemals in New York" kräftig mit, dessen Text auf der Programmrückseite abgedruckt war.

Der Mannenkoor aus Eibergen in den Niederlanden leitete nach der Pause den zweiten Teil des Konzerts mit Werken von L. van Beethoven, Ch. Gounod, G.Verdi, J. Bock, R. Rodger und C. Colemann ein. Bemerkenswert ist, dass dieser Chor alle Texte in der Originalsprache singt. Am Flügel begleitete sie Jeroen Twisk. Besonders schön war die Zugabe: Tebe pojem, die in russischer Sprache gesungen wurde.

Poppig kam "der kleine Chor" des MGV auf die Bühne. Mit älteren und neueren Melodien gab es hier einen sehr schönen Kontrast im Konzertprogramm.

Dann das große Finale mit allen Mitwirkenden. Unter der Leitung von Helmut Kathmann mit "Ode an die Freude" von L. van Beethoven wurde hier der Europäische Gedanke verkörpert. Das Publikum sang auch hier mit Begeisterung mit.

Der Vorsitzende des MGV und Moderator des Abends Gerhard Kleine, bedankte sich mit Blumengebinden bei den Dirigenten, Klavierbegleitern und Organisatoren. Mit Standing Ovations antwortete das Publikum und sagte seinerseits Dank für einen wunderschönen Abend, der nicht nur den Besuchern, sondern auch den Mitwirkenden in guter Erinnerung bleiben wird.